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Ende Oktober / Anfang November ist es wieder soweit: In allen Klassen der Clemensschule kann man Kinder beobachten, die sehr fleißig, hoch motiviert und mit viel Kreativität an ihren Laternen basteln. Leider begleitet uns auch dieses Jahr die Pandemie durch die Martinszeit, so dass ein „normaler“ Martinszug durch Horrem mit anschließendem Martinsfeuer gemeinsamen mit Kindern, Eltern, Großeltern und LehrerInnen nicht stattfinden konnte. Da es uns aber wichtig ist, die Mühe der Kinder und die tollen, fertigen Laternen in einem angemessenen Rahmen zu würdigen, haben wir dieses Jahr ein Martinsfest der besonderen Art für unsere Kinder gestaltet.

Dieses besondere Martinsfest fand am 04.11. statt. Die Kinder kamen am späten Nachmittag in der Dämmerung wieder in ihre Clemensschule. Dort sahen sie schon auf dem Schulhof, dass heute ein ganz besonderer Tag ist. Alle Klassen hatten ihre Fenster in Szene gesetzt und den Klassenraum hübsch mit Lichtern und Laternen dekoriert, so dass sofort eine besondere Stimmung aufkam.

Nachdem die Kinder die Schule und ihren eigenen Klassenraum bewundert hatten, fanden gemeinsam mit der eigenen Klasse, der Klassenlehrerin, den Sonderpädagogen, der Sozialpädagogin und dem OGS-Team Martinsaktionen in der Klasse statt. Es wurde gemeinsam die Martinsgeschichte gelesen und darüber gesprochen, wie wichtig es ist, zu teilen und füreinander da zu sein. Ein besonderes Highlight für unsere Kinder war der Besuch von Sankt Martin persönlich. Dieser brachte den Kindern leckere Weckmänner, die traditionsgemäß an Sankt Martin miteinander geteilt werden.

Nachdem die Weckmänner geteilt und gegessen wurden, wartete der zweite Höhepunkt des Martinsfestes auf die Kinder. Frisch gestärkt ging es mit allen Klassen auf den Schulhof. Dort erwartete sie wieder Sankt Martin und ein digitales, an die Wand projiziertes Martinsfeuer. Jede Klasse ging zu ihrem Aufstellplatz und sobald die Martinsmusik startete, machte die ganze Schule gemeinsam auf dem Schulhof einen kleinen Martinsumzug. Es wurde gesungen, gelacht, dem Sankt Martin gewunken und natürlich die Laternen der anderen bestaunt.